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Reaver
Reaver
Spezies Mensch
Geschlecht Männlich
Status Lebendig
Heimatort Bloodstone, Millfields
Spiele Fable II, Fable III


Reaver ist Ex-Pirat und jetziger Geschäftsmann, einer der vier Helden in Fable II und eine Figur in Fable III. Er wechselt immer wieder zwischen Verbündetem und einem Antagonisten. Während er in Fable 2 als "Held des Könnens" an der Seite des Helden kämpft, ist er in Fable 3 hauptsächlich dazu da, dem Helden makabere Vorschläge für sein Königreich zu unterbreiten

CharakterBearbeiten

Reaver ist egozentrisch, arrogant, obszön und schreckt nicht vor Toten zurück, um seine Ziel zu erreichen und seinen Status zu beweisen. Er schießt beispielsweise auf eigene Verbündete und ist für den Tod des Unternehmers Barnum verantwortlich. Der Grund: Barnum hat ein Prompt-Bild von ihm gemacht und den Fehler gemacht ihm zu sagen, dass die Fertigstellung 3 Monate dauern würde. Seine Kumpanen folgen ihm höchstwahrscheinlich aus Angst. Seine Versprechen sind auch nicht sonderlich viel wert, da er den Helden an seinen Erzfeind Lord Lucien verkauft, nachdem dieser eine gefährliche Quest für ihn meistert.

"Lucien und ich hatten eine Abmachung, wie kann er mich verraten? Und das, wo ich doch gerade versuche, Euch zu verraten! Wie ärgerlich."

-Reaver nach dem Scheitern seines Paktes.

Neben seinen epischen Duellen und Heldentaten, berichtet Reaver des weiteren über seine Bettgeschichten, ob man sie nun hören will oder nicht.

Bewaffnung und Kampfstil Bearbeiten

Reaver ist ein Meister im Fernkampf und besitzt eine sehr seltene Pistole. Die Kaliber-48-Drachenstampfer, auf die er sehr stolz ist. Ein weiteres Exemplar der Serie, ist in Fable 3 sogar zu besitzen. In Fable 2 führt er ebenfalls ein Schwert, im Nachfolger trägt er nur seine Schusswaffe und einen Gehstock. Zauberanwendungen kennt man von ihm nicht.

Geschichte Bearbeiten

Obwohl man es ihm nicht ansieht ist Reaver schon fast dreihundert Jahre alt. Er lebte als junger Mann in Oakvale, und machte sich schon damals Gedanken über die Vergänglichkeit seines Lebens. Reavers Angst vor dem Tod sollte zum Verhängnis für das gesamte Dorf werden, denn in seiner Verzweiflung brachte er ein dunkles Übel in die Welt: Den Schattenhof. Die finsteren Richter erhörten seine Bitte nach ewigem Leben, doch der Preis dafür war hoch: Oak-Vale wurde von den Schatten verschlungen, und zu dem Gebiet das heute als Wraith-Marsh bekannt ist.

Reaver war bestürzt über das was er getan hatte, doch diese Bestürzung hielt nicht lange an. Der unsterbliche Meisterschütze verließ seine Heimat, und schwang sich schließlich zum Herren über Blood-Stone auf, nachdem er den dort herrschenden Banditenkönig erschossen hatte. Der Held des Könnens begann seine ewige Jugend in vollen Zügen auszukosten, und führte ein recht ausschweifendes Leben. Er hatte etliche Bettgeschichten, überfiel dutzende Schiffe, und opferte unzählige Leute dem Schattenkönig, um seine Unsterblichkeit zu behalten. Reaver wurde narzisstisch, geldgierig, und kaum Respekt vor dem Leben anderer, da es ihm erstaunlich leicht fällt Leute wegen den geringsten Vergehen zu töten.

Nachdem der Held von Bower-Stone aus dem Zackenturm entkommen war, und sich aufmachte den dritten Helden zu suchen, ging Reaver mit Lord Lucien einen Pakt ein: Den Helden im Austausch für eine ganze Menge Gold und die Sicherheit von Bloodstone. Reaver allerdings, sah noch einen weiteren Nutzen im Helden. Er schickte ihn zum Schattenhof in Wraithmarsh, um dort seinen Deal mit den Richtern zu erneuern, die ihm Lebenskraft im Austausch für Opfer gaben. Der Held tappt in die Falle und muss entweder sich oder eine unschuldige Person altern lassen, um Reaver zu verjüngen.

Reaver war schlauer als gut für ihn war, denn Lucien hatte es auch auf ihn abgesehen. Blood-Stone wurde von Turmscherben angegriffen, und Reaver und dem Helden blieb nichts anderes übrig als durch einen Geheimgang zu flüchten, an dessen Ende sie zwar Hammer und Garth aber auch eine Scherbe aus dem Zackenturm erwartete. Während Garth und der Held die Scherbe mit Zaubern attackierten wehrten Hammer und Reaver die von der Turmscherbe abgesetzten Soldaten ab.

Als die Gefahr durch die Scherbe endlich abgewendet ist, erscheint Theresa welche die Vier zum Heldenhügel teleportieren will. Doch Reaver sträubt sich, und will mit dem ganzen nichts zutun haben. Theresa ruft ihm jedoch ins Gedächtnis dass sein Leben in den Händen der Schattenrichter liegt, und er unter Luciens Herrschaft nicht mehr an Menschenopfer kommen würde, die seinen Pakt mit dem Schattenhof verlängern. So lässt sich der Held des Könnens also widerwillig mit den Anderen zur Gilde teleportieren. Auf dem Heldenhügel angelangt beginnen die Helden damit die Waffe zu beschwören die Lucien vernichten soll. Mitten in das Ritual platzen Lord Lucien und seine Männer und nehmen die Drei fest. Reavers Versuch die Anderen an Fairfax zu verkaufen scheitert, und er wird ebenfalls zum Turm transportiert.

Als Lucien im Zackenturm damit beginnt Stärke, Können und Willenskraft in sich aufzusaugen erscheint plötzlich der totgeglaubte Held von Bower-Stone, und Reaver/oder der Held erschießt den alten Lord. Kurz darauf erscheint Theresa im Zackenturm, und erklärt dem Helden das der Turm genug Macht besitzt um ihm einen Wunsch erfüllt. Nachdem der Wunsch ausgesprochen, und vom Zackenturm erfüllt worden ist, fragt Reaver, was ER als Belohnung erhält. Die Seherin erklärt ihnen das sie sie überall hinschicken kann. Hammer möchte alles Geschehene überdenken, und nach Osten um von den Kriegermönchen zu lernen Gewalt weder zu verursachen noch ihr aus dem Weg zu gehen. Garth will nach Hause, zurück nach Samarkand, und Reaver schließt sich ihm an, da er schon immer einmal das exotische Nachtleben Samarkands genießen wollte. Als Garth versucht, ihn davon abzuhalten, indem er ihm Samarkand als anständig verkaufen will, kontert Reaver damit, dass man nur die richtigen Ecken finden muss.

In Fable 3 kehrt er zurück. Erst lernt man ihn als korrupten Geschäftsmann und Feind kennen, den man mit Hilfe der Rebellin Page besiegen soll. Nach der Thronübernahme durch den Helden jedoch, beugt er sich und kann ein nützlicher Helfer sein. Er liefert zwar meist die als böse erachteten Vorschläge zur "Verbesserung des Königreiches" (z.B. die Umwandlung eines Asyls in ein Freudenhaus), dennoch führt er die gute Variante, wenn auch widerwillig, zufriedenstellend aus. Seine Firma, die wie nicht anders zu erwarten "Reaver-Werke" heißt, tut, was der König ihr aufträgt. Vorher diente der Industrielle dem Vorgänger des Helden, seinem Bruder König Logan.

Spezielles Bearbeiten

- In Fable 3 gibt es eine Nebenquest namens "Reavers Unaussprechliches" in der man für einen Groupie in Reavers Villa einbrechen und eine seiner Unterhosen stehlen muss.

- Reaver schreibt in seinem Tagebuch von einem Kapitän, den er vor einiger Zeit für die Herrschaft über Bloodstone tötete. Es ist anzunehmen, dass dieser der jetzt untote Kapitän Graus ist, dessen Schatz in Fable 2 zu finden ist.

- Eine weitere Tagebuchseite zeigt Reavers sentimentalen Teil. Diese erzählt von Gedanken von früher, die ab zu und zu in ihm hochkommen. Vorrangig über die Zerstörung von Oakvale und seine Schuldgefühle, die er dauerhaft auszublenden versucht.

- Reaver scheint bisexuelle Neigungen zu haben, denn er erwähnt im Tagebuch einen Andrew, den er attraktiv fand, jedoch "leider" töten musste.

- Reaver wechselt in der deutschen Version die Synchronstimme. In Fable 2, wird er von Till Hagen gesprochen, im 3. Teil übernimmt John Sinclaire-Sprecher Helmut Winkelmann den Job.

- Am Ende von Fable 2 kann man Lucien mit einem Angriff erledigen.Tut man das nicht, erhält man ein witziges Easteregg, in dem Reaver das "ganz beiläufig" erledigt, mit der Begründung, dass er Ruhe will.

- Da es in Fable 3 keine Arena mehr gibt, kämpft man stattdessen gegen Kreaturen die in Reavers Villa durch sein "Unglücksrad" erscheinen. Im Understone-Questpaket DLC, kann man diese "Arena" beliebig oft betreten und sogar legendäre Waffen dabei gewinnen.

- Neben dem Helden von Brightwall, ist Reaver genau genommen, der einzige bekannte Held, der zum Zeitpunkt von Fable 3 noch lebt.

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